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Willkommen bei ArTik e.V.

Was ist das ArTik?

Das ArTik ist eine unkommerzielle Plattform für Projekte & Ideen - der Rahmen für dein Bild! Du brauchst einen Ort, um deine Idee zu verwirklichen? Komm vorbei, ruf an oder schreib eine Mail!

Warum fehlt dem ArTik Geld?

ArTik versteht sich als Plattform: zuallererst für junge Menschen – für Kulturschaffende, Projekte und Initiativen, aber auch für diejenigen mit wenig Geld. Aus Überzeugung stellen wir Freiräume kostenlos zur Verfügung. Engagement und Ehrenamt statt Kohle und Knete.
Wir bekommen zwar 43.000 € im Jahr von der Stadt Freiburg, dieser Zuschuss reicht jedoch nicht aus, um unserem Kerngeschäft gerecht zu werden. Für den Erhalt des Betriebs in 2014 fehlen ArTik etwa 17.000 €.

Warum das?

Zum ersten Mal haben wir ein volles Betriebsjahr zum Abschluss gebracht. Zum Beispiel schlagen zwei Winter die Nebenkosten k.o., denn von dem gesamten Zuschuss werden über 20.000 € allein für Gas, Wasser und Strom fällig. Die GEMA macht unserem Geldbeutel das Leben schwer. Personal bekommt man nicht geschenkt – das gesamte Personalvolumen beläuft sich auf etwa 5.000 € monatlich und umfasst bis zu sechs Personen. Versicherungen, Abfallgebühren, Wareneinkauf, Instandhaltungskosten und Co. sind da jedoch noch nicht mit drin. Und an Neuanschaffungen ist sowieso nicht zu denken.
Viel schlimmer aber, wir können derzeit keine Projekte fördern. Den vielleicht deutlichsten Unterschied zur Vergangenheit markiert die Tatsache, dass das ArTik im Eröffnungsjahr 2012 noch eine Stütze aus dem Vorjahr genießen konnte. In 2013 hat ArTik zudem einen Sonderzuschuss von 12.000 € erhalten. Diese Zuschüsse fehlen uns dieses Jahr.

Gleichzeitig wird dem ArTik immer wieder die Frage gestellt: „Wo ist euer Geld hin? Ihr macht doch die ganzen Veranstaltungen, um Euch zu finanzieren.“

Jedoch gilt: Parties zu machen, ist keine Garantie für eine Münzen-legende-Wollmichsau. Die erhoffte Cashcow ist ausgeblieben, auch weil der gesamte Veranstaltungsbereich seine eigenen Kosten hat. Er hat uns natürlich etwas gebracht, aber eben nicht in dem erhofften Maße. Es ist uns nun ein Herzensanliegen unsere Innenschau transparent zu machen. Dazu gehört nämlich die Frage, wie man man eine Jugendkulturplattform wie das ArTik etabliert – immer wieder nur als Club oder Disco wahrgenommen –, wenn man sich einer neuen Idee zuwendet, den Plattformgedanken überhaupt erst kultivieren muss und dabei das Qualitätslevel halten möchte?
Die einfache Antwort: man arbeitet sehr sehr viel dafür, um überhaupt ein Standing zu bekommen. Ob wir es haben oder nicht, müssen andere beurteilen. Aber in diesem Prozess – so müssen wir einräumen – haben wir sicher nicht alles richtig gemacht und auch ein wenig Lehrgeld bezahlt.
Überrascht von dem Andrang, der seit Eröffnung ein flüssiges Tages- und Wochenendgeschäft erwartete, hatten wir nicht immer die Zeit und den Weitblick, alle Anfragen, Projekte und Ideen mit Ruhe und Besonnenheit zu durchdenken. Man könnte auch sagen, dass wir vor lauter Arbeit, die wir aus Überzeugung für die jungen Menschen gerne tun, wir uns ein bisschen selbst vergessen haben.
Uns ist spätestens in diesem Frühjahr klar geworden, dass wir mehr auf uns selber schauen müssen. Verändern werden sich die Dinge also definitiv. Unsere Wochenendveranstaltungen und Parties sollen Qualität haben. Dass wir aber jedes Wochenende an beiden Abenden voll Gas geben, davon ist nicht auszugehen.
Das ArTik wird sich verstärkt darauf konzentrieren, sich um die HelferInnen und jungen Menschen zu kümmern, anstatt nur Parties zu veranstalten und Menschen durchzuschleusen. Projekte zu realisieren, die an den Wünschen und Interessen junger Menschen ansetzen, das ist unser Kerngeschäft.
Dass wir also etwas ändern, dass wir wir mehr Profilschärfe zeigen werden – das liegt bei uns und das ist die eine Seite. Die andere bedeutet, dass wir in diesem Prozess auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.

Was wir also bieten können ist Folgendes:

Wer mit gutem Willen stolpern lernt, dem ist ein gesunder und aufrechter Gang ganz bestimmt nicht lang verwehrt. Und genau an dieser Stelle stehen wir, denn „ArTik wird (erst) 2“. Wir freuen uns nun über jeden Menschen, der/die ein Interesse hat, uns dabei zu supporten.
Tun wir also etwas – gemeinsam für den Erhalt dieser einzigarTiken Jugendkulturplattform. Danke.

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